2017-05-29

Wer muss mir den Schaden ersetzen wenn nach einem unverschuldeten Unfall die Werkstatt meinen Schaden nicht ordentlich repariert?

GoeVB_Werkstatt.jpgSind die Reparaturleistungen einer Werkstatt mangelhaft, stellt sich die Frage, wer die daraus resultierenden Folgeschäden (z. B. Kosten der Nachbesserung, verlängerter Nutzungsausfallschaden) zu tragen hat. 

Dieses Risiko hat in der Regel die für den Unfall haftende Partei zu tragen, welche ja ebenfalls für die Mehrkosten aufkommen müsste, wenn sie (theoretisch) selber die Werkstatt  ausgewählt hätte (BGH VI ZR 314/90). Die für den Unfall haftende Partei muss auch den einen weiteren Schaden ersetzen, der bei Reparaturarbeiten in der Werkstätte verursacht wird (z. [Mehr lesen…]

Admin - 09:06:04 | Kommentar hinzufügen

2016-04-14

Wie verhalte ich mich mit einem Segway im Straßenverkehr richtig?

segway.jpgSegways gelten in der Straßenverkehrsordnung als elektronische Mobilitätshilfen. Sie müssen grundsätzlich auf für den Radverkehr bestimmten Verkehrsflächen (Schutzstreifen, Radwegen) fahren, wenn diese vorhanden sind. Sollte kein Radweg vorhanden sein, dann müssen Segways grundsätzlich auf der Fahrbahn fahren und dürfen nicht den Gehweg nutzen. Auf Bundens-, Landes- oder Kreisstraßen sind Segways nicht erlaubt. [Mehr lesen…]

Admin - 09:32:43 | Kommentar hinzufügen

2016-04-13

Was sind Radwege und wann müssen sie benutzt werden?

post5.pngRadwege sind besondere Wege die dazu dienen Radfahrer, aufgrund von Unfallverhütung und Verkehrsentmischung, von der Straße fernzuhalten. Sie dienen als vorwiegend dem Schutz der Radfahrer, weshalb ein Radfahrer auch bei bestimmten Schäden haftet, die bei der Benutzung des Radweges nicht entstanden wären.
Radwege sind daher auch nur Radfahrern vorbehalten und dürfen prinzipiell nicht von anderen Verkehrsteilnehmern genutzt werden. Insbesondere dürfen diese nicht durch Autos zugeparkt werden. [Mehr lesen…]

Admin - 08:25:16 | Kommentar hinzufügen

2016-04-08

Was stellt im Straßenverkehr eine Behinderung des Verkehrs dar?

640px-Radwegparker.jpg- Parken im Profilbereich der Straßenbahn

- Jemanden bei Ausfahren zu hindern der widerrechtlich auf seinem Privatgrund parkt

- Den Verkehr aufhalten um seinem Kunden das ausfahren aus der Tankstelle zu ermöglichen

- Sich in eine Kolonne eindrängen

- Falsches Blinken

- Grundlos bei grüner Ampel langsamer werden oder stehen bleiben

- Langsamfahren (unnötiges)
 
Es drohen Bußgelder, Punkte und Fahrverbot und in manchen Fällen auch ein Strafverfahren.
 

Was stellt keine Behinderung des Straßenverkehrs dar?

- Kurzes Anhalten um Passagiere aussteigen zu lassen und Ihnen ihr Gepäck auszuhändigen, wenn die Stelle übersichtlich ist.

- Ausweichen und kurzes Anhalten zum Einparken

Admin - 08:26:52 | Kommentar hinzufügen

2016-04-07

10 Ordnungswidrigkeiten sich mit normalen Menschenverstand vermeiden lassen

Autobahn.jpg1. Unnötiges Laufen lassen des Motors. (10 € Bußgeld)

2. Lärmbelästigung durch lautes Türenschlagen. [Mehr lesen…]

Admin - 06:57:44 | Kommentar hinzufügen

2016-04-06

Wann gilt an einem Parkplatz nicht die Straßenverkehrsordnung?

640px-Parkhafen.jpgPrinzipiell dann, wenn der Parkplatz nicht öffentlich ist. D. h. wenn nur bestimmte Personen diesen benutzen dürfen die in enger Beziehung mit dem Berechtigten stehen. [Mehr lesen…]

Admin - 06:55:17 | Kommentar hinzufügen

2016-04-05

Gilt auf einem Supermarkt Parkplatz die Straßenverkehrsordnung?

220px-Plus-Netto.jpgPrinzipiell Ja, denn die Straßenverkehrsordnung gilt im öffentlichen Verkehrsraum. Ein öffentlicher Verkehrsraum liegt gem. § 1 StVO immer dann vor, wenn der Parkplatz, Straße, usw. der Allgemeinheit offen stehen. [Mehr lesen…]

Admin - 12:42:45 | Kommentar hinzufügen

2016-03-31

Ein dringendes Bedürfnis erlaubt keine Raserei

Einseitensensor.jpg
Wenn die Blase drückt kann man schon mal in die Versuchung kommen Geschwindigkeitsvorschriften zu ignorieren. Doch das kann in die Hose gehen. Richter haben in den seltensten Fällen Verständnis für die Notdurft der Autofahrer. Nur in absoluten Ausnahmesituationen kann der Richter hier für den Autofahrer entscheiden. [Mehr lesen…]

Admin - 07:33:26 | Kommentar hinzufügen






























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04.02.2015

Tipps beim Gebrauchtwagenkauf



Immer eine Probefahrt mit dem Gebrauchtwagen machen. Wenn eine Probefahrt nicht möglich ist (z. B. weil das Fahrzeug nicht mehr zugelassen ist) verzichten Sie auf den Kauf.

Nehmen Sie immer einen Fachmann mit, der das Fahrzeug technisch prüfen kann.

Achten Sie darauf wer der Verkäufer ist. Wenn Sie von einem Händler ein Fahrzeug kaufen, achten Sie darauf, dass der Händler auch als Verkäufer im Kaufvertrag eingetragen ist und nicht nur als Vermittler auftritt. Die Händler haben eine einjährige Gewährleistungsfrist. Der Privatverkäufer hat dies nicht.

Fragen Sie nach Unfall oder Vorschäden und lassen sich die Aussage in jedem Fall schriftlich bestätigen.

Überprüfen Sie das Fahrzeug auf Beschädigungen, tragen die festgestellten Beschädigungen im Kaufvertrag ein und lassen sich bestätigen, dass keine weiteren Beschädigungen vorliegen.

Lassen Sie sich von dem Verkäufer den Ausweis zeigen und vergleichen Sie den Namen mit dem im Kfz Brief. Sind Verkäufer und Fahrzeugbesitzer nicht identisch, lassen Sie sich eine schriftliche Bestätigung vorlegen, dass der Verkäufer das Fahrzeug verkaufen darf.

Überprüfen Sie, ob die Gewährleistung ausgeschlossen ist. Dies geht bei privaten Verkäufern. Allerdings haften diese weiter, wenn sie wesentliche Mängel oder ein Unfall arglistig verschwiegen haben.

Die Gewährleistung bei einem Händler beträgt immer mindestens ein Jahr. Der Händler kann diese Gewährleistungsfrist nicht abkürzen.

Was tun, wenn sich im Nachhinein doch ein erheblicher Mangel oder ein Unfallschaden zeigt.

Wenn Sie von einem Privatverkäufer gekauft haben, können Sie trotzdem eine Minderung des Kaufpreises verlangen oder aber sogar durch Anfechtung den Kaufvertrag rückabwickeln-allerdings nur wenn es sich um einen wesentlichen Mangel handelt und der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen hat.

Haben Sie von einem Händler gekauft, haftet dieser mindestens zwölf Monate für den Mangel. In den ersten sechs Monaten gilt sogar eine „Beweislastumkehr“. Wenn Sie in den ersten sechs Monaten einen Mangel geltend machen, geht man davon aus, dass der Mangel bei Fahrzeugübergabe bereits vorhanden war. Der Händler muss dann nachweisen, dass dies nicht der Fall war.

Gegenüber dem Händler können Sie Mangelbeseitigung oder Minderung geltend machen, ohne dass ein Arglistiges Verschweigen vorliegen muss.

Nach zwei Nachbesserungsversuchen, können Sie sogar von dem Vertrag zurücktreten.

Sobald Sie Probleme beim Autokauf haben, suchen Sie sich einen Anwalt für Verkehrsrecht auf und lassen Sie sich beraten.



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