Schmerzensgeld

 

Haben Sie Anspruch auf Schmerzensgeld bei Körperverletzung? Wie hoch ist das Schmerzensgeld? 

Ob nach häuslicher Gewalt, einer Schlägerei oder einer fahrlässigen Körperverletzung, bei einem Verkehrsunfall oder bei vorsätzlich herbeigeführten Schäden: Der Täter muss neben der strafrechtlichen Strafe nach dem Strafgesetzbuch im Regelfall auch Schmerzensgeld an das Opfer zahlen. Dies bedeutet, dass der Täter neben einer Geld oder Freiheitsstrafe auch mit zusätzlichen finanziellen Einbußen durch zivilrechtliche Ansprüche des Opfers rechnen muss. Insbesondere kommt hierbei ein Schmerzensgeld in Betracht.

 

Das Schmerzensgeld bzw. dessen Höhe ergibt sich in der Regel aus einer Schmerzensgeldtabelle. In der Schmerzensgeldtabelle sind wesentliche Entscheidungen der deutschen Gerichte bei Verletzungen abgebildet. Es lässt sich so die ungefähre Höhe des Anspruchs auf Schmerzensgeld ermitteln.

 

 

Welche Schäden begründen einen Anspruch auf Schmerzensgeld?

 

Das Schmerzensgeld ist ein klassischer Schadensersatzanspruch nach Paragraf 823 BGB. Er fällt grundsätzlich nur bei Personenschäden an und ist ein Ausgleich für immaterielle Schäden. Diese lassen sich oftmals nicht so einfach beziffern. Es sollte daher unbedingt anwaltlicher Rat eingeholt werden um den richtigen Schmerzensgeldanspruch geltend zu machen. Für einen Schmerzensgeldanspruch muss vor allem eine schuldhafte Handlung zu den Verletzungen der Person geführt haben.
Sofern keine körperlichen Schäden entstanden sind, kann das Opfer auch kein Schmerzensgeldfordern.
Mit einer strafrechtlich relevanten Körperverletzung geht immer eine Gesundheitsschädigung für das Opfer einher und es ergeben sich somit in aller Regel Ansprüche auf Schmerzensgeld seitens des Opfers. Eine Ausnahme hiervon bildet die versuchte Körperverletzung , da diese eventuell nicht zu einem Schaden führt.
Bei einer Körperverletzung ohne Todesfolge können nur das Opfer selber bzw. dessen gesetzliche Vertreter einen Anspruch auf Schmerzensgeld geltend machen. Bei einer Körperverletzung mit Todesfolge können die Erben den Schmerzensgeldanspruch des Opfers geltend machen,da der Schmerzensgeldanspruch vererbbar ist.
Wesentlich ist es, dass es sich bei dem Schmerzensgeld um einen zivilrechtlichen Anspruch des Opfers handelt. Im Strafverfahren gegen den Täter selber wird in der Regel nicht über ein Schmerzensgeld des Opfers entschieden. Das Schmerzensgeld muss vom Opfer in einem gesonderten Verfahren vor einem Zivilgericht geltend gemacht werden.
Daher wird bei einer Anzeige wegen Körperverletzung auch über das Schmerzensgeld nicht automatisch mit entschieden. Das Opfer muss seinen Schmerzensgeldanspruch selbstständig gegenüber dem Täter geltend machen. Hier empfiehlt es sich anwaltliche Unterstützung zu suchen.

 

Welche Schäden begründen einen Anspruch auf Schmerzensgeld?


 Das Schmerzensgeld ist ein klassischer Schadensersatzanspruch nach § 823 BGB. Er fällt grundsätzlich nur bei Personenschäden an und ist ein Ausgleich für immaterielle Schäden. Diese lassen sich oftmals nicht so einfach beziffern. Es sollte daher unbedingt anwaltlicher Rat eingeholt werden um den richtigen Schmerzensgeldanspruch geltend zu machen. Für einen Schmerzensgeld Anspruch muss vor allem eine schuldhafte Handlung zu den Verletzungen der Person geführt haben.

 


Sofern keine körperlichen Schäden entstanden sind kann das Opfer auch keinen Schmerzensgeldanspruch fordern.

Bei einer strafrechtlich relevanten Körperverletzung geht immer eine Gesundheitsschädigung für das Opfer einher und es ergeben sich somit in aller Regel Ansprüche auf Schmerzensgeld seitens des Opfers. Eine Ausnahme hiervon bildet die versuchte Körperverletzung da diese eventuell nicht zu einem Schaden führt.

 

 


 

 

Mit einer strafrechtlich relevanten Körperverletzung geht immer eine Gesundheitsschädigung für das Opfer einher und es ergeben sich somit in aller Regel Ansprüche auf Schmerzensgeld seitens des Opfers. Eine Ausnahme hiervon bildet die versuchte Körperverletzung da diese eventuell nicht zu einem Schaden führt.

 

 

Bei einer Körperverletzung ohne Todesfolge können nur das Opfer selber bzw. dessen gesetzliche Vertreter einen Anspruch auf Schmerzensgeld geltend machen. Bei einer Körperverletzung mit Todesfolge können die Erben den Schmerzensgeldanspruch des Opfers geltend machen, da der Schmerzensgeldanspruch vererbbar ist.

 

 

Wesentlich ist es, dass es sich bei dem Schmerzensgeld um einen zivilrechtlichen Anspruch des Opfers handelt. Im Strafverfahren gegen den Täter selber wird in der Regel nicht über ein Schmerzensgeld des Opfers entschieden. Das Schmerzensgeld muss vom Opfer in einem gesonderten Verfahren vor einem Zivilgericht geltend gemacht werden.

 

 

Daher wird bei einer Anzeige wegen Körperverletzung über das Schmerzensgeld nicht automatisch mit entschieden. Das Opfer muss seinen Schmerzensgeldanspruch selbstständig gegenüber dem Täter geltend machen. Hier empfiehlt es sich anwaltliche Unterstützung zu suchen.

 

Wie kann der Anspruch auf Schmerzensgeld gegenüber dem Täter geltend gemacht werden?

 Grundsätzlich gibt es zwei Alternativen um den Anspruch auf Schmerzensgeld geltend zu machen. 

Die erste Möglichkeit ist ein sogenanntes Adhäsionsverfahren. Dieses muss vom Opfer im Strafverfahren beantragt werden, so dass in dem  Strafverfahren auch der zivilrechtliche Anspruch des Schmerzensgeldes verhandelt wird. In dem Strafverfahren wird hierbei die zivilrechtliche Überprüfung des Schmerzensgeldes mit einbezogen.. Es handelt sich hierbei um ein strafrechtliches und zivilrechtliches Verbundverfahren. In diesem Verfahren wird zuerst der Täter wegen des strafrechtlichen Verfahrens verurteilt  und danach auf Grundlage des Urteils unter Berücksichtigung der im Einzelfall vorliegenden Konstellation wird dem Opfer ein zustehendes angemessene Schmerzensgeld zugesprochen. Die Höhe des Schmerzensgeldes liegt im Ermessen des Gerichts.

Die zweite Möglichkeit ist ein gesondertes Zivilverfahren. Dies ist der Regelfall. Das Opfer macht seinen Anspruch auf Schmerzensgeld unabhängig vom strafrechtlichen Verfahren im Wege der Zivilklage geltend. Für eine Zivilklage über 5000 € ist aufgrund des Anwaltszwangs vor den Landgerichten ein Anwalt unbedingt notwendig. 

 

Bei Körperverletzungen aus einem Verkehrsunfall

 

Sind Sie bei einem Unfall verletzt worden, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen, um Art und Umfang der Verletzungen feststellen zu lassen. Selbst wenn sie erst einige Tage später Schmerzen haben, sollten Sie nicht zögern den Arzt zu konsultieren. Nur so kann eine Verletzung dokumentiert werden, die zu einer Schadensersatzforderung führt.

 

Hier kommen in Betracht:

 

  •  Schmerzensgeld
  • Verdienstausfall
  •  Haushaltsführungsschadens

 

 

Bei Unfällen mit Personenschaden sollten Sie sich unbedingt von einem Anwalt für Verkehrsrecht über Art und Umfang der berechtigten Schadensersatzansprüche beraten lassen. 

 

Für das Schmerzensgeld existiert eine umfangreiche Rechtsprechung. Diese Rechtsprechung ist in Schmerzensgeldtabellen zusammengefasst. In welcher Höhe ein Schmerzensgeld angemessen ist, kann in der Regel nur ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht beurteilen. Die Versicherungen versuchen die Schmerzensgeldbeträge niedrig zu halten.

 

 

 

 

 

Nach einem Unfall sollten Sie daher unbedingt einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht aufsuchen und sich über die Höhe des Schmerzensgeldes informieren lassen.